3 Dinge, die die Katzenwelt nicht braucht

Milch und Katzenmilch

 

Sobald  kleine Kätzchen von der Katzenmama entwöhnt sind, sollten die Katzen keine Milch mehr zu sich nehmen.

 

Milch enthält Laktose. Kleine Kätzchen, die noch gesäugt werden, sind in der Lage das Enzym Laktase zu produzieren, wodurch die Laktose in der Milch abgebaut bzw. verdaut werden kann. Nach der Entwöhnung stellt der Katzenkörper die Produktion von Laktase ein und die Laktose kann nicht mehr verdaut werden. Dadurch kann es zu schwerem Durchfall, Verdauungsstörungen und Darmerkrankungen kommen.

 

Bei Bauernhofkatzen, die auch nach der Entwöhnung von der Mutter jeden Tag ihr Schälchen Kuhmilch bekommen, wird auch weiterhin das Enzym Laktase produziert. Dadurch kann die Laktose weiterhin einigermaßen gut verdaut werden. Diese „Ernährung“ ist jedoch keinesfalls empfehlenswert.

 

Die handelsübliche „Katzenmilch“ ist leider auch alles andere als empfehlenswert, da Konservierungsstoffe, pflanzliche Nebenprodukte sowie Zucker enthalten sind. Wer seiner Katze ab und zu etwas Milch zum Schlecken geben will, kann einfach die im Supermarkt erhältliche laktosefreie Milch kaufen.

 

Wichtig: Milch ist nicht gleichzusetzen mit einem „Getränk für die Katze“ wie Wasser, sondern zählt als Nahrungsmittel!

 

Gleiches, vor allem auch in Bezug auf die gruseligen Inhaltsstoffe gilt auch für Katzenpuddings, Katzenjoghurts und was die Futterindustrie noch so für uns und unsere Katzen bereit hält.

Katzenstreu mit Duft

 

Bei einem Rundgang im Zoofachhandel sieht man schnell: Die Auswahl an den unterschiedlichsten Katzenstreusorten ist groß. Es gibt feinkörnige, grobkörnige, klumpende und nicht klumpende. Inzwischen werden Katzenstreus häufig die irrsten Duftstoffe hinzugesetzt:  Lavendelduft, Zitronenduft, Babypuderduft oder Vanilleduft sind nur einige davon. Für uns Menschen mag das ganz angenehm sein, da wir bei der Reinigung der Katzentoiletten nicht mehr ganz so sehr den Uringeruch in der Nase haben und die Wohnung nach Absetzen eines „Häufchens“ nicht mehr ganz so stinkt.

 

Katzen sind sehr geruchsorientierte und in Bezug auf Gerüche sehr sensible Tiere. Die allermeisten unserer Samtpfötchen finden zugesetzte Düfte im Katzenstreu ziemlich abstoßend und nicht selten kommt es vor, dass sie sich dann doch lieber einen anderen Ort mit „neutralem Duft“ für ihre Hinterlassenschaften aussuchen. Auch wenn die Katze die Toilette trotzdem noch benutzt, bedeutet das nicht, dass sie das gerne tut. Bitte verwendet Katzenstreu ohne Duft. Eure Katze wird es Euch danken.

Halsbänder

           

Gerade Freigängerkatzen werden von ihren Besitzern gerne mit Halsband „ausgestattet“. Dies hat häufig verschiedene Gründe. An manchen Halsbändern hängt die Adresse, damit die Miez auch schnell wieder gefunden wird, wenn sie wegläuft, einige Besitzer finden ein Halsband einfach nur nett und andere statten ihre Katze mit einem Halsband aus, damit man erkennt, dass sie ein Zuhause hat und kein Streuner ist.

 

Das Tragen eines Halsbandes kann zu bösen Verletzungen, Strangulierungen bis hin zum Tod führen, wenn die Katze beim Klettern auf einen Baum und das Streunen durch Büsche an einem Ast hängenbleibt oder sich beim Springen von einem Baum an einem Ast verfängt. Bitte lasst Freigänger chippen und registrieren und lasst die Finger von jeglichen Halsbändern. Wer schon einmal Fotos von offenen Verletzungen durch  Halsband-Unfälle gesehen hat, wird wissen, was ich meine.

Aktuelles

DIE SAMTPFOTEN-BETREUUNG HAT URLAUB:

 

 vom 15. Juli 2019

bis einschließlich

1. September 2019

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